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Ein historischer Guide für Healing Crystals und Steine, der nicht nur beim nächsten Hangover hilft

Autor*in

Kelly Niesen

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E8c9fcdb7805e55b694853e3ffce4f84 Vintage Rock Rocks And Minerals

„Then the Grammys came and I lost my f**king crystals!“: So äußerte sich Sängerin Adele über eine Performance bei den Grammys 2016, die nicht ganz so ideal lief. Kristalle und (Edel)-Steine gelten als Alltagshelden, die aufgrund ihrer individuellen Kräfte für so ziemlich alles eingesetzt werden können. Ein Blick in die Geschichte der Heilsteinlehre, der zeigt, wie sie genutzt wurden und werden können.


Calcite Blue Calcite Chunks Mexico 02
Sapphirine Healing Crystal
Prasiolite 300x300
Chrysoprase Glossary

1. Steine als Karte


Man könnte meinen, geliebten Verstorbenen etwas mit in ihr Grab zu legen sei eine Geste, um an ihr irdisches Leben zu gedenken. Nicht im Alten Ägypten: Damals vergrub man Tote nämlich samt Quartz-Kristallen auf der Stirn, damit sie unversehrt den Weg ins Jenseits finden – sie funktionierten als eine Art spirituelle Karte.

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Aventurine Quartz

2. Wahrheit und Erleuchtung dank Lapis Lazuli 


Der tiefblaue Lapis Lazuli (kurz, und viel sympathischer: Lapis) soll seinem*er Träger*in das Dritte Auge öffnen und somit Wahrheit und Erleuchtung bringen. Kleopatra soll es schon für diese Zwecke genutzt und das Puder aus dem äußerst wertvollen Stein sogar in ihre Kosmetik-Routine integriert haben. Fancy!



3. Kristalle gegen den Kater


Falls du das nächste Mal einen Hangover hast, versuch’s mal mit einem Amethyst statt Aspirin. Denn im antiken Griechenland glaubte man an die Detox-Wunderwirkung des Edelsteins bei übermäßigem Alkohol-Konsum. Das altgriechische Wort „amethyein“ soll übersetzt „nicht betrunken“ bedeuten und der Kristall wieder nüchtern machen.


Zudem soll man, wenn man aus einem aus Amethyst gefertigten Glas trinkt, gar nicht erst betrunken werden. Disclaimer: Selbstversuche auf eigene Gefahr. 


4. Der Stein, der unbesiegbar macht 

Kämpfer und Soldaten schmierten sich vor einer Schlacht mit zerstoßenem Hämatit ein, weil sie glaubten, dass der silberspiegelnde Edelstein die Gegner daran hindern würde, sie ernsthaft zu verletzten. Den Hämatit nennt man passenderweise auch Blutstein, denn bei einer Verarbeitung entwickelt er eine rote Farbe.


5. Forever young? Der Jade-Body-Suit 

Also nicht direkt: In China vertraute man auf den grünen Jadestein, um zu verhindern, dass ein Körper nach dem Tod verwest. Das Mineral stand für Schönheit und Gesundheit, also wurden extrem aufwendige (und teure) Anzüge aus jeder Menge Jade-Plättchen gefertigt, in denen die Verstorbenen beerdigt wurden.



6. Kristallomantie im alten Japan

Mit Hilfe von Kristallkugeln, auf die man lange blickte, hoffte man auf eine Prophezeiung: Kugeln aus Quarz standen dabei repräsentativ für das Herz des Drachens – dem Symbol von Macht und Weisheit. Darüber hinaus gab es diese Methode des „Schauens“ aber in vielen Kulturen und Religionen, die grundsätzlich an die Kräfte der Kristalle glaubten.