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pattern design, 1981, image: courtesy nathalie du pasquier

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pattern design, 1982, memphis, image: courtesy nathalie du pasquier

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pattern design, 1982, image: courtesy nathalie du pasquier

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pattern design, 1985, image: courtesy nathalie du pasquier

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pattern design, 1982, image: courtesy nathalie du pasquier

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pattern design, 1984, image: courtesy nathalie du pasquier

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chaise longue, 1983, image: courtesy nathalie du pasquier

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table, 1986, memhis, image: courtesy nathalie du pasquier

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funiture, 1985, memphis, image: courtesy nathalie du pasquier

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chair, 1985, image: courtesy nathalie du pasquier

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carpet, 1983, memphis, image: courtesy nathalie du pasquier

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pattern, 1981, image: courtesy nathalie du pasquier

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painting, 2007, image: courtesy nathalie du pasquier

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painting, 2008, image: courtesy nathalie du pasquier

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painting, 2005, image: courtesy nathalie du pasquier

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painting, 2009, image: courtesy nathalie du pasquier

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painting, 2008, image: courtesy nathalie du pasquier

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installation, 2008, image: courtesy nathalie du pasquier

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installation, 2007, image: courtesy nathalie du pasquier

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installation, 2010, image: courtesy nathalie du pasquier

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installation, 2012, image: courtesy nathalie du pasquier

Last week I met Nathalie du Pasquier

Sky’s the Limit

Letzte Woche unterrichtete ich anlässlich eines workshops Art Direktoren und Modedesigner im Master Studiengang an der écal in Lausanne. Die écal ist seit einiger Zeit die wohl angesagteste Hochschule für Art Direktoren und nach meiner einwöchigen Erfahrung als Lehrer dort, kann ich nur über diese Schule stauen. Das was den Studenten dort angeboten wird ist einzigartig. Im Master Studiengang dürfen sich die Studenten im ersten Jahr über unzählige Unterrichtseinheiten mit den besten Kreativen unserer Zeit freuen. Letzte Woche war das Team von Gentlewomen da, die Bouroullec Brüder gehen dort ein und aus und das Buch zum Workshop von Ines van Lamsweerde und M&M ist legendär.

In meiner Woche hatte ich das große Vergnügen Nathalie du Pasquier kennenzulernen, die dort ebenfalls ihren ersten Workshop in Produktdesign unterrichtete.

Nathalie du Pasquier ist in 1957 in Bordeaux geboren und lebt seit 1979 in Mailand. Sie hat nicht studiert, was sie bei unseren abendlichen Treffen im Restaurant des Hotels mehrfach erwähnt. Stattdessen ging sie direkt nach der Schule auf Reisen und entdeckte die Welt. Ihr damaliger Lover und dann Ehemann George Sowden machte sie mit Ettore Sotsass bekannt und holte sie als Textildesignerin zur Memphis Group. 1981 war sie das jüngste Gründungsmitglied der Gruppe und gestaltete unzählige Muster, hauptsächlich für Möbel und Teppiche. …Die Memphis Group verstand sich als Reaktion auf die strengen Regeln der Moderne und brachte den Spaß der Postmoderne, Farbe und gestalterische Spielereien in eine Design-Welt, die einst auf strengen ästhetischen Idealen basierte. Nathalie Du Pasquiers Designs – eine Explosion starker Grafiken-und organischer Farben, zusammen mit ihren unkonventionellen Möbeln, Teppichen und Objekte, wurde die perfekte Kulisse für die neue Generation der Postmoderne…(aus apartamentostorageit.com)

Sie schwärmt von der Zeit als sie damals zusammen mit Ettore Sotsass die Flagshipstores von Esprit entworfen haben und die tolle Zusammenarbeit mit der damals legendären Marke Fiorucci. „Wir waren natürlich nicht die Einzigen die zu dieser Zeit so gearbeitet haben”, sagt sie „Wir hatten einen guten Namen, waren konsequent und konnten uns zur Marke etablieren. So stehen wir heute stellvertretend für diese Bewegung. Etttore wußte uns ausserdem gut zu vermarkten.” Diese Bescheidenheit, ihre Neugierde und ihr Optimismus lassen die heute 57-jährige immer noch wie ein aufgeregtes, junges Mädchen wirken.

1986 löste sich die Gruppe auf, sie seien gelangweilt gewesen und hatten keine Lust sich zu wiederholen. Heute habe sie eigentlich keinen Kontakt mehr zu den damaligen Mitgliedern. Nathalie hatte damals nicht nur die Memphis Group verlassen, sie hatte sich auch komplett vom Textildesign verabschiedet und ist in die Kunst gewechselt. Dort hat sie sich  eine lange Zeit auf die Formensprache alltäglicher Dinge konzentriert. Formen und Schatten. Zunächst habe sie dabei alltägliche Gegenstände in komplexen Kompostionen angeordnet, um sie dann zu malen. Bis sie auf die Idee kam, die Welt des Gegenständlichen zu verlassen, um dann endlich nach 25 Jahren die Abstraktion für sich zu entdeckten. Die Abstraktion sei ihr eigentlich zu anstrengend, erzählt sie uns bei einem Vortrag. Als sie noch Gegenstände malte erforderte lediglich das komponieren der Objekte all ihre Konzentration, das Malen sei dann eine entspannter, meditativer Prozess gewesen. Bei den abstrakten Bildern jedoch müsse sie sich den gesamten Prozess über konzentrieren, weshalb sie wohl die Abstrakte Welt wieder verlassen möchte. Neben Gemälden und Zeichnungen gehören auch einige Installationen zu ihrem Repertoire. All ihre Gemälde haben eine Größe von 1m x 1m, denn nur so passen sie in ihr Auto .

Jetzt seien ihre Textildesigns plötzlich wieder angesagt und als neulich Miu Miu einige ihrer Designs kopierte, ohne sie zu kontaktieren und auch nicht auf ihre e-mails reagierte, nahm sie es gelassen. Miu Miu habe sie wieder ins Spiel gebracht und ihr einige Aufträge von großen Modehäuser beschert, deshalb habe sie ihr Ärgernis für die Copyrightverletzung einfach vergessen. Auch der Artikel im Interieurmagazin Appartamento habe ihr einen Auftrag mit American Apparel ermöglicht und gerade habe sie ein Design für diese Schuhfirma mit diesen Segelschuhen gemacht, „Wie heißen sie gleich noch?” „Vans?” frage ich, „Ja genau diese Schuhe, die die jungen Leute heute tragen.” so Nathalie. Alle am Tisch fangen an zu lachen und freuen sich über ihre Geschichten. Ihre berufliche Karriere wirkt wie ein Spaziergang, es scheint als sei sie mal eben von einem Erfolg zum nächsten gewandert. „Stimmt das?”, frage ich sie, „Keine Durststrecke, kein Tief?” „No, i think i am a lucky person”, antwortet sie lächelnd.

Zu shoppen gibt es den Memphis Kult hier

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